Aktuelles & Wichtiges
Wichtige Informationen
Anreise
Touristische Informationen
Fahrplanauskunft
Wander- und Ausflugstipps
Tarife
Archiv
Das Projekt Tälerbus
Kontakt
Tälerbus-Impressionen


27 Jahre Sanft mobil im Herzen Österreichs

Die Abstimmung der Busfahrpläne begann im Sommer 1989 im Salzburger Lungau unter dem Namen „Tälerbus“. Tälerbusse im engeren Sinn sind Kleinbusse in Talschlüssen und Sammeltaxis zu Berghütten. Der Begriff Tälerbus im weiteren Sinn meint die Fahrplanabstimmung der Busse und Bahnen im Gebiet zwischen Ennstal im Norden, Millstätter See im Süden, Großarltal und Maltatal im Westen und Obdacher Sattel im Osten. In den autofreien Talschlüssen und den dortigen Gastronomiebetrieben wurden gute Erfahrungen mit der Autofreiheit und dem einhergehenden florierenden Tälerbusbetrieb gemacht, in anderen Tälern konnte man sich dazu noch nicht entschließen. In 27 Sommersaisonen wurden 410.945 Fahrgäste auf den 22 von der Projektleitung (mit)organisierten Tälerbusstrecken befördert (davon 273.211 im Riedingtal) – sanft mobil und ohne Personenunfälle. Rund 30 weitere Bus- und Tälerbusstrecken werden von anderen Institutionen organisiert und in diesem Heft mitbeworben, um Übergangswanderungen zu ermöglichen und das Gebiet abzurunden. Erholung ohne eigenes Auto – Bahnen, Busse, Tälerbusse und Seilbahnen ermöglichen in fünf Regionen (Salzburger Lungau, Murau, Nockberge, Niedere Tauern, Arltäler und Maltata lin den Hohen Tauern) Ausflüge der besonderen Art. Die Anreise zum Ziel und die Heimreise können mit Bahn und Bus erfolgen. Der Öffentliche Verkehr garantiert Verbindungen zu vielen Ausflugszielen und Wandermöglichkeiten, selbst Alpenüberquerungen mit Rückfahrten am selben Tag sind möglich. Im Dreiländereck Salzburg – Steiermark – Kärnten sind Bahn, Bus, Seilbahn und Hüttentaxis sehr gut koordiniert.


Neuigkeiten 2016

Salzburg-Lungau: Der Sommerbus Nockberge fährt von St. Michael wieder über Bundschuh auf die Nockalmstraße. (Infolge eines Erdrutsches wurde er einige Jahre lang über den Katschberg in Richtung Nockalmstraße geführt.) Dadurch werden Wanderüberquerungen im Bundschuhtal wieder möglich. Der Sommerbus Nockberge ist auch von Tamsweg aus wiede rerreichbar. Im hinteren Weißpriachtal wird im autofreien Talabschnitt zwischen Parkplatz Palffy und Abzweigung Znach ein zusätzlicher Transferdienst mit Kleinbus angeboten.
Salzburg-Pongau: Zwischen Flachau und Wagrain (– Jägersee) gibt es erstmals Buskurse an Samstagen, Sonn- und Feiertagen.
Kärnten: Ob und wann in Innerkrems heuer Seilbahnbetrieb ist, war Ende Juni noch nicht bekannt. Trotz des Wegfalls des Biosphärenpark Wanderbusses sind im Raum Bad Kleinkirchheim weiterhin zahlreiche Wanderüberquerungen mit Seilbahn und Bus möglich. Der Anschluss aus dem Raum Katschberg – Rennweg – Krems auf die Nockalmstraße entfällt. Aus Gmünd und Trebesing besteht eine gute Anschlussverbindung auf die Nockalmstraße und zurück mit Umsteigen in Seebach.


Bahn und Bus an Samstagen, Sonn-und Feiertagen

Während der Sommerferien sind an Samstagen, Sonntagen und am 15. 8. in Betrieb:
Alle Eisenbahnlinien, viele Seilbahnen, die Buslinien von Tamsweg Richtung Salzburg (über Zederhaus und über Obertauern), die Tälerbusse zur Königalm und Sticklerhütte, das Sammeltaxi nachmittags vom Weißpriachtal heraus, vom 16. 7. bis 28. 8. wird auch die Vormittagsfahrt ins Weißpriachtal hinein angeboten, das Lungauer Nachttaxi, im Pongau die Buslinien in den Arltälern und von Radstadt nach Flachauwinkl, Wagrain und Zauchensee sowie die Wandertaxis ab Flachau und Kleinarl, in der Steiermark die Busse in den drei Schladminger Tauerntälern, in Kärnten die Tschu-Tschu Bahn ins Pöllatal und der Ortsbus Feld am See – Bad Kleinkirchheim – St. Oswald. An Samstagen fährt die Buslinie von Spittal nach Bad Kleinkirchheim.


Autofreie Wanderzonen

Der Tälerbus führt Sie in zehn autofreie Wanderzonen: zur Sticklerhütte (Murtal), zur Königalm (Riedingtal bei Zederhaus), ins hinterste Weißpriachtal, zu den Hinteralmen (Lessachtal), zur Moarhütte (Prebertal), zum Rantensee (Rantental), zu zwei Kleinarler Almen, zur Ursprungalm (Preuneggtal), mit der Pferdekutsche ins Gontal und mit der Tschu-Tschu-Bahn ins Pöllatal (bei Rennweg). Sie gelangen in den Biosphärenpark Nockberge und in die Naturparke Sölktäler, Zirbitzkogel-Grebenzen und Riedingtal, in den Nationalpark Hohe Tauern und in die Landschaftsschutzgebiete in den Niederen Tauern.


Allgemeines über Tälerbusse

Es kommen vorwiegend Kleinbusse zum Einsatz. Auf Anschlüsse zu anderen Bussen, Bahnen und Seilbahnen wird weitgehend Rücksicht genommen. Bei vielen Tälerbussen ist das Zusteigen auch auf freier Strecke möglich. Wir bitten Sie - auch an Haltestellen - Ihren Zusteigewunsch durch deutliche Handzeichen kenntlich zu machen. Sagen Sie dem Fahrer auch, wohin Sie fahren wollen. Er kann Sie dann bezüglich Umsteigen etc. besser beraten. Der Tälerbus befährt auch nicht öffentliche Wege in einer Urlandschaft. Wir bitten Sie um Verständnis, dass außerplanmäßige Vorkommnisse nicht auszuschließen sind, eine Garantie für die Einhaltung der Fahrpläne und das Erreichen von Anschlüssen kann nicht übernommen werden. Kostenersatz wird ausgeschlossen. Fahrräder können mit Kleinbussen nicht befördert werden, ausgenommen zur Sticklerhütte (nach Anmeldung am Vortag).